2. Tag

Genny´s Logbuch

TAG 2

Donnerstag

29.01.15


 

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© Patrick Meinhardt

Die Jungs sind ja das frühe Aufstehen gewohnt und der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm.

Also trafen wir uns alle um 6.00Uhr zum Frühstück. Es war schön zu sehen, daß alle gute Laune hatten. Leider gab es eine Hiobsbotschaft, denn unser Spieler Erik Mik hat sich eine Gürtelrose eingehandelt. Somit war unsere Katrin, Betreuerin und Ärztin des Teams, gleich gefordert. Beim Frühstück wurden wir von einem Österreicher betreut, der sehr erfreut war, mal wieder Gäste in seiner Muttersprache bedienen zu können. Das Angebot war für kanadische Verhältnisse ansprechend, aber unser mitgebrachtes Brot vom Bäcker Rainer fand trotzdem reißenden Absatz.

Um 7.00Uhr ging es mit dem Bus nach Banff, einem Ort mitten in einem Naturpark gelegen. Die dort ansässige Hockey-Akademie hatte uns zu einem gemeinsamen Training eingeladen. Auf dem Weg dahin fuhren wir am Olympia-Gelände von 1988 vorbei, sahen die Großschanze, wo Jens Weißflog Gold gewann und Eddy ‚the Eagle‘ seine legendären Flüge absolvierte.

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© Patrick Meinhardt

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© Patrick Meinhardt

Übrigens hatte Calgary zu diesem Zeitpunkt lediglich 400.000 Einwohner und ist jetzt eine Großstadt mit 1,2 Mio Einwohnern. So viel zu der Frage, was Olympia einer Stadt einbringt. Nach einem Mittagessen mit anschließender Autogrammstunde fuhren wir zur Seilbahn von Banff und mit dieser auf eine Höhe von 2.340m. Bei herrlichstem Sonnenschein und -10°C musste man sich erst mal an das grelle Licht gewöhnen. Wir hatten einen unbeschreiblichen Ausblick über einen winzigen Teil der Rocky Mountains. Die Rückreise nach Calgary bei weiterhin schönstem Wetter konnte jeder für sich genießen.

 

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© Patrick Meinhardt

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© Patrick Meinhardt

 

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© Patrick Meinhardt

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© Patrick Meinhardt

 

Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es bekleidet mit unseren Eisbärentrikot gemeinsam zu Fuß zum Saddledome, wo wir uns auf das NHL-Spiel der Calgary Flames gegen die Minnesota Wild freuten. Nach angenehmen 20 Minuten Fußweg bei -2 °C erreichten wir den Dome und es war noch genügend Zeit zum Hallentourismus.

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© Patrick Meinhardt

Da einige Jungs los wollten, verabschiedeten wir uns mit der der Maßgabe, uns 30 Minuten nach Spielende am gleichen Halleneingang zu treffen. Der Saddledome mit seiner Kapazität von 18.000 Zuschauern wurde 1983 mit Blick auf die Olympischen Spiele eingeweiht. Fast 30 Jahre haben allerdings auch ihre Spuren hinterlassen und Rolltreppen sucht man vergebens. Alle Wege müssen zu Fuß zurück gelegt werden. Unsere Plätze waren fast unter dem Hallendach und die Treppen sehr steil. Oben angekommen, musste man erst mal Luft holen.

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© Patrick Meinhardt

 

Zum Spiel nur so viel: Calgary geriet im ersten Drittel vor ca. 17.000 Zuschauern 0:1 in Rückstand und es wurde ein Spiel der Torwarte. Obwohl die Flames im Verlaufe des Spiels immer mehr investierten, war Minnesota am Ende mit 0:1erfolgreich. Interessant war, daß Josh Jooris – Sohn eines der ersten Kanadier der Eisbären und damaligen Publikums-Lieblings Mark Jooris – viel Eiszeit hatte. Gewöhnungsbedürftig war das ständige Kommen und Gehen der Zuschauer in der Halle. Man fühlte sich die ganze Zeit wie auf dem Rummel.

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© Patrick Meinhardt

 

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© Patrick Meinhardt

Nach dem Spiel waren alle pünktlich am Treffpunkt. Es zeigte sich, daß alle mit dem Jet-Lag zu tun hatten und nur ins Bett wollten. So entwickelte sich ein zügiger Spaziergang zum Hotel und alle Jungs verschwanden schnell auf ihren Zimmern. Der erste Tag in Calgary ging also sehr ereignisreich und mit vielen schönen Eindrücken, die alle verarbeitet werden mussten, zu Ende.

 

 

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© Patrick Meinhardt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Bilder und Informationen sind für alle Interessierten über www. meini.de zu erhalten. Bis zum nächsten Bericht Euer

 

Andreas Gensel

One thought on “2. Tag

  1. Liebe Undine. Herzliche Grüße zum Geburtstag und viele guten Wünsche.
    Wir verfolgen täglich den Ablauf der Reise im Internet. Sicher ein einmaliges Erlebnis für alle
    Beteiligten. Ein Lob an den Reiseleiter Raimo.
    Ingrid und Eberhardt

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